Für mehr Flexibilität im Unterricht

Denken wir einmal an unsere eigene Schulzeit zurück. Wie haben wir uns gefühlt? Was hat uns besonders Spaß gemacht? Die meisten von uns werden jetzt wahrscheinlich als erstes denken: Die Pausen! Hier konnten wir mit unseren Freunden spielen und ziemlich häufig machen, was wir wollten. Konkretisieren wir also die Fragen: Was hat uns am Unterricht besonders gut gefallen? Was hat uns nicht gefallen? Wir stellen fest, dass der beste Unterricht nicht selten von einer bestimmten Lehrkraft abhing, die ein noch so dröges Thema interessant erklären konnte. Gehen wir einen Schritt weiter: Was wünschen wir unseren Schulkindern heute? Mögliche Antworten und wie eine flipchart in dieses Gedankenexperiment passt, schauen wir uns jetzt einmal an.

Reiner Frontalunterricht war gestern

Wir brauchen uns nur an unsere eigenen Erfahrungen erinnern und wissen, dass Unterricht und Lernen immer dann am effektivsten war, wenn er Spaß gemacht hat und wir uns angesprochen fühlten. Das mag zum einen eine Frage des Alters sein und fordert zum anderen die individuelle Einfühlungsgabe der Lehrenden. Doch es gibt noch eine dritte Komponente, die heute mehr als je zuvor in Betracht gezogen wird. Es handelt sich dabei um die Einrichtung von Klassen- und Schulräumen. Jetzt mögt ihr denken: “Die Einrichtung? Was bedarf es denn groß? Einer Tafel, ein paar Tischen und Stühlen.” Nun ja, das ist natürlich richtig. Ein Klassenzimmer ist an sich schnell und einfach eingerichtet. Aber es gibt Luft nach oben und kleine Tips und Tricks, die den Lernalltag von allen – Schülern und Lehrenden – einfacher, spannender und effektiver machen. Denken wir zum Beispiel an Gruppenarbeiten: Sie fördern die soziale Kompetenz, bringen unterschiedliche Gedankenansätze wortwörtlich an einem Tisch zusammen und sorgen für Abwechslung. Tools wie der Flipchart, die Pinnwand oder das Whiteboard sind bloß der Anfang.